• Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will einen Hilfsflug in den Iran schicken. Das teilte die Hilfsorganisation am Mittwoch auf ihrer Webseite mit. Damit sollen dem Iranischen Roten Halbmond 40 aufblasbare Rettungsboote, 40 Außenbordmotoren, Spezialausrüstungen zur Wasserrettung für 80 Helfer und weiteres Rettungsmaterial zur Verfügung gestellt werden. Die Frachtmaschine soll voraussichtlich am Donnerstagabend in Teheran landen….weiter

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  • Die Kleine Anfrage vom 18. Januar 2019 wird damit begründet, dass es im letzten Jahr im Iran immer wieder zu Protestaktionen gekommen sei und weite Teile der iranischen Bevölkerung sich gegen „die  Korruption, die Sonderrolle der Revolutionsgarden und ihres Unternehmenskonglomerats, die wachsende Ungleichheit, die massive Einschränkung von Freiheits- und Menschenrechten, die verheerende ökologische Lage und die Ausgaben für die Unterstützung proiranischer Gruppen im Ausland, u.a. in Syrien“ wehrten: „Dabei wird teilweise auch direkt das System der Islamischen Republik in Frage gestellt.“…..weiter

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  • 21 iranische RechtsanwältInnen haben in einem offenen Brief an die iranische Justiz gefordert, die Foltervorwürfe des Arbeiteraktivisten Ismaeil Bakhshi von einer unabhängigen Stelle untersuchen zu lassen. Der Brief wurde am Dienstag auf der Telegram-Seite des Betriebsrats der Zuckerrohrfabrik Haft-Tapeh veröffentlicht. Es widerspreche internationalen Rechtsnormen, dass der Staatsanwalt von Shoush, der selbst von den Foltervorwürfen betroffen sei, gleichzeitig deren Überprüfung in der Hand habe, so die VerfasserInnen….weiter

  • Die Studentin und Arbeiteraktivistin Sepideh Gholiyan ist am Sonntag gemeinsam mit ihrem Bruder Mehdi Gholiyan in ihrem Elternhaus in der südwestiranischen Stadt Ahwaz erneut festgenommen worden. Das meldete Gholiyans Rechtsanwalt Jamal Heidari per Twitter. Demnach sollen die Sicherheitsbeamten keinen Haftbefehl vorgezeigt und bei der Verhaftung Gewalt angewendet haben. Es ist das zweite Mal innerhalb von drei Monaten, dass Sepideh Gholiyan festgenommen wird….weiter

  •  Neun der Gefangenen seien unter ungeklärten Umständen gestorben, Hunderte von ihnen ausgepeitscht….weiter

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  • In den vergangenen zwei Wochen sind in der iranischen Provinz Kurdistan neun Umweltaktivisten festgenommen worden, einige von ihnen an ihren Arbeitsplätzen und unter Anwendung von Gewalt.Kurdistan Human Rights  Network berichtet, dass Sicherheitsbeamte den Festgenommenen Stoffbeutel über den Kopf gezogen und sie in Autos gezogen hätten…..weiter

  • Am Sonntag ist die Leiche von Zahra Navidpour nahe dem Haus ihrer Eltern in der Stadt Malekan in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan aufgefunden worden. Das meldete das persischsprachige Nachrichtenportal Human Rights Activists News Agency (HRANA). Wie es zu dem Tod der 28-Jährigen kam, ist bislang unklar…..weiter

  • Sepideh Ghailan, eine Kollegin des Zuckerrohrarbeiters Esmaeil Bakhshi, hat bestätigt, dass ihr ehemaliger Mitgefangener und Kollege im Gefängnis gefoltert worden sei. „Während unserer Haft habe ich gesehen, wie er bei einem Verhör gefoltert und schwer beleidigt wurde“, schrieb Ghailan am Mittwoch auf Twitter. Auch sie sei mit einem Kabel ausgepeitscht worden. Schlimmer als die körperliche Misshandlung seien aber die psychischen und sexuellen Beleidigungen im Gefängnis, so Ghailan weiter….weiter

  • Anfang Dezember berichtete Bakhshi auf seinem Instagram-Profil über massive psychische und körperliche Folter im Gefängnis. „Ich wurde verbal ständig erniedrigt und geschlagen“, so Bakhshi. Er sei traumatisiert und müsse seit seiner Freilassung Medikamente nehmen, um die „psychischen Attacken“ ertragen zu können. Er wolle den Informationsminister bei einer öffentlichen Debatte gerne fragen, ob Gefangene laut islamischem Recht gefoltert werden dürften, so Bakhshi weiter…..weiter

  • Im Sommer 1988 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Khomeini eine mehrköpfige Kommission ernannt, die innerhalb von zwei Monaten über die Schicksale von 5.000 politischen Gefangenen entschied. Unter den Hingerichteten befanden sich auch solche, die ihre Haftstrafen bereits abgesessen hatten. Nach Zeugenaussagen dauerten Gerichtsverhandlungen oft nur wenige Minuten, die Fragen der Kommission hätten sich ausschließlich darum gedreht, ob der Gefangene für oder gegen das islamische Regime war….weiter

  • Shahidi ist bereits mehrmals verhaftet worden. Dabei wurde ihr immer wieder „Zusammenarbeit mit ausländischen Medien“ vorgeworfen. Die iranische Justiz beschuldigt persischsprachige Sender im Ausland der „Einmischung in innere Angelegenheiten“ und bezeichnet eine Zusammenarbeit mit ihnen als „Spionage“ und „sanften Krieg“ gegen den Iran. Shahidi bestritt die Vorwürfe stets…..weiter

  • Die renommierte iranische Künstlerin Parastou Forouhar lebt seit knapp drei Jahrzehnten in Deutschland. Doch jedes Jahr im November fährt sie in den Iran, um ihrer Eltern zu gedenken, die am 22. November 1998 vom iranischen Geheimdienst in ihrem Wohnhaus bestialisch ermordet wurden……weiter

  • Die drei politischen Gefangenen Ramin Hossein Panahi sowie die Cousins Loghman und Zanyar Moradi sind laut einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur Fars am Samstag hingerichtet worden. Bereits in den vergangenen Tagen hatten sich die Anzeichen für die drohenden Vollstreckungen der Todesurteile gegen die drei vermehrt. Die Moradi-Cousins waren in den isolierten Trakt – den so genannten Todestrakt – des Rajai-Shahr-Gefängnisses verlegt worden. Außerdem durften sie Besuch von ihren Familien empfangen. Ramin Hossein Panahi war am 26. August aus seiner Zelle geholt worden. Seitdem fehlte von ihm jede Spur….weiter

  • Reza Khandan, der Ehemann der bereits inhaftierten Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, ist am Dienstag festgenommen worden.Das teilte eine der Familie nahestehende Person der persischsprachigen Redaktion der Deutsche Welle (DW) mit. Reza Khandan soll von Beamten des Geheimdienstministeriums vor seinem Haus festgenommen worden sein, schreibt die DW. Der Menschenrechtsaktivist hatte am Montag per Facebook mitgeteilt, dass das Geheimdienstministerium ihn telefonisch vorgeladen habe. Er habe den Anrufer aber darauf hingewiesen, dass allein die Justiz schriftlich und unter Angabe von Gründen zur Vorladung von BürgerInnen berechtigt sei. Der Anrufer habe erwidert: „Dann wirst du verhaftet.“Khandans Ehefrau, die Rechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, sitzt bereits seit Juni 2018 im Gefängnis. Sie hatte zuletzt junge Frauen, die sich gegen den staatlich verordneten Kopftuchzwang wehren, vor Gericht vertreten. Reza Khandan hat täglich in den sozialen Netzwerken gegen die Verhaftung seiner Frau protestiert und über ihren Gesundheitszustand im Gefängnis berichtet. (fp)

  • Wer „Verderben“ verbreitet, begeht nach dem Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran ein Verbrechen, für das er zu mehrjähriger Gefängnisstrafe oder sogar zum Tode verurteilt werden kann. Die Wege, die zum „Verderben“ führen, sind zahlreich: Alkoholkonsum und -verkauf, Prostitution, Zersetzung des Glaubens, Schwarzmalerei, Verbreitung „falscher“ Mystik und vieles mehr – alles, was zur Schwächung der „Gottesordnung“ in der Islamischen Republik führen kann…..weiter

  • Das iranische Volk rebelliert gegen die Mullahs!Seit Donnerstag protestieren zehntausende Iraner im ganzen Land gegen das Regime.Die Herrscher der islamischen Republik antworten mit Härte: schon jetzt gibt es rund 400 Festnahmen und mehr als 20 Tote. Alleine in der vergangenen Nacht wurden laut dem staatlichen Fernsehen neun Menschen getötet. In der Region um Isfahan im Zentrum des Landes seien sechs Demonstranten, ein Mitglied der Revolutionsgarden, ein Passant sowie ein Polizist getötet worden, berichtete das Staatsfernsehen. Der Tod des Polizisten war zuvor bereits gemeldet worden…..weiter

  • Nasrin Sotoudeh will einer Vorladung des Teheraner Evin-Gefängnisses nicht folgen. Das sagte die iranische Rechtsanwältin am Montag. In der Vorladung sei kein Grund für die Anhörung angegeben, so Sotoudeh. Das Schreiben wurde ihr von Sicherheitsbeamten an die Haustür gebracht. Die Beamten hätten sie gedrängt, einen Termin innerhalb der angegebenen Frist von fünf Tagen für die Anhörung zu nennen, sie habe sich aber geweigert, so Sotoudeh. Die Juristin vermutet, dass die Vorladung mit ihrer Protestaktionen gegen ihr Berufsverbot vor drei Jahren zusammenhänge…….weiter

  • Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat die sofortige Freilassung aller iranischen JournalistInnen gefordert, die ohne Anklage im Gefängnis sitzen. Die Forderung wurde am Dienstag auf der HWR-Webseite veröffentlicht. Darin werden vor allem die Fälle von Sasan Aghaei und Yaghma Fashkhami geschildert…http://iranjournal.org/news/iran-journalistinnen-inhaftiert

  • Am 17. September 1992 hatten maskierte Männer in dem griechischen Restaurant Mykonos, das es heute nicht mehr gibt, vier kurdische Politiker erschossen. Drei der vier Mordopfer waren führende Angehörige der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK-I), die auf Einladung des damaligen SPD-Vorsitzenden Björn Engholm auf dem Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin zu Gast waren….

  • Über 300.000 Baha’i leben im Iran. Sie bilden die größte religiöse Minderheit des Landes und werden vom Staat wegen ihres Glaubens verfolgt. Neben dem Studium werden Bahai seit Jahren auch von staatlichen Berufen ausgeschlossen….

  • Der 17. Juli wurde ausgewählt, da an diesem Tag vor zwei Jahren die inhaftierte iranische Frauenrechtlerin Narges Mohammadi ihre damals achtjährigen Zwillinge zu deren Vater Taghi Rahmani nach Frankreich geschickt hatte. Der Oppositionelle war 2011 wegen staatlicher Verfolgung emigriert und lebt seither in Paris. Mit der Entscheidung erhoffe sie sich eine bessere Zukunft für ihre Kinder, schrieb Mohammadi damals.mehr

  • Das iranische Mathematik-Genie Maryam Mirzakhani ist im Alter von 40 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Mirzakhani erhielt 2014 als erste Frau die Fields-Medaille, die höchste Auszeichnung in der Mathematik. Die Wissenschaftlerin wurde für ihre „herausragenden Beiträge“ zur Dynamik und Geometrie geehrt. Bei der Preisverleihung erschien sie ohne Kopftuch und sorgte für eine rege Diskussion in den sozialen Netzwerken.Die Nachricht über ihren Tod löste im Internet eine Schock-Welle aus. Mirzakhani hatte bereits in jungen Jahren bei zwei internationalen Wettbewerben Goldmedaillen gewonnen und damit international auf sich aufmerksam gemacht. Nach ihrem Studium zog sie in die USA und war seit 2008 Professorin an der renommierten Stanford-Universität. (fp)

  • Im Gespräch mit regimetreuen Studenten am Mittwoch bezeichnete Khamenei diese als „Offiziere des weichen Krieges“ und beauftragte sie, bei der Beobachtung von „Fehlentscheidungen seitens der Verantwortlichen“ selbst „die richtige Entscheidung“ zu treffen. Die Studenten sollten „nach eigenem Gutdünken feuern“, empfahl Khamenei und löste damit eine Welle der Entrüstung aus….ادامه

  • In den vergangenen zwanzig Jahren haben die Polizei und die Sicherheitsbehörden im Iran stets alle großen und kleinen Versammlungen zum Weltfrauentag gestürmt und sogar Aktivistinnen vorübergehend inhaftiert….http://iranjournal.org/politik/iran-frauentag

  • Khuzestan ist durch Feinstaub schwer belastet. Umweltexperten halten das Abholzen der Wälder, die Ausbeutung der Quellen der Flüsse Karun und Karkhe und verschmutzte Lagunen für die Hauptursachen der hohen Luftverschmutzung….

  • Am 16. November 2016 reiste ich wie jedes Jahr nach Teheran, um meiner Eltern Parvaneh und Dariush Forouhar zu gedenken, die vor achtzehn Jahren im Zuge einer Serie politischer Morde durch Agenten des Geheimdienstes der Islamischen Republik Iran bestialisch getötet wurden……http://iranjournal.org/politik/iran-dariush-parvaneh-forouhar


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