• Der in London ansässige Fernsehsender Iran International hatte bereits am Samstag auf seiner Internetseite mitgeteilt, dass die Familien einiger seiner Mitarbeiter*innen in Teheran und anderen iranischen Städten von den Sicherheitsbehörden vorgeladen worden seien. Eine Journalistin des Fernsehsenders BBC Farsi in London schrieb am Samstag auf Twitter, dass ihr 73-jähriger Vater wegen der Aktivitäten seiner beiden Töchter unter Druck gesetzt worden sei. Die Schwester der Journalistin arbeitet bei Iran International…..weiter

  • Sechs inhaftierte Umweltschützer*innen sind im Iran zu insgesamt 48 Jahren Haft verurteilt wurden. Das teilte der Sprecher der iranischen Justiz, Gholamhossein Esmailie, am Mittwoch mit. Demnach wurden zwei Hauptbeschuldigte zu jeweils zehn Jahren, zwei weitere Angeklagte zu acht und eine Aktivistin und ein Aktivist zu jeweils sechs Jahren Haftstrafe  verurteilt. Eine der Hauptbeschuldigten soll außerdem Gehälter, die sie für ihre Arbeit bei den Vereinten Nationen in Genf erhielt, als Strafe bezahlen……weiter

  • Verifiziertes Videomaterial, Zeugenaussagen und Informationen von Menschenrechtsaktivisten außerhalb des Landes offenbarten „ein erschreckendes Muster illegaler Tötungen durch iranische Sicherheitskräfte“. Diese hätten auf die „weitgehend friedlichen Proteste“ in mehr als 100 iranischen Städten mit „übermäßiger und tödlicher Gewalt“ reagiert, so AI……weiter

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  • Wie die Frauenrechtlerin der persischsprachigen Redaktion der Deutschen Welle (DW) mitteilte, haben die iranischen Sicherheitsbehörden ihren Bruder Alireza Alinejad in Teheran und zwei weitere Familienmitglieder in der Stadt Babol als Geisel genommen, um damit sie zum Schweigen zu bringen. Sie werde aber demnächst noch lauter als bisher gegen die islamischen Kleidervorschriften protestieren, kündigte Alinejad an….weiter

  • Gholian wurde am 6. September zu 18 Jahren Haft verurteilt. Das Revolutionsgericht wirft ihr und anderen Arbeiteraktivist*innen vor, „fremdgesteuert“ durch „kommunistische Organisationen im Ausland“ Proteste der Arbeiter*innen der Zuckerrohrfabrik Haft Tapeh in der südiranischen Provinz Khuzestan mitgetragen zu haben. Dort war es 2018 zu Streiks gekommen, mit denen die Auszahlung ausstehender Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gefordert worden waren….weiter

  • Derzeit sitzen im Iran vier Frauen, Saba Kordafshari, Mojgan Keshavarz, Yasam Ariani und Monireh Arabshahi, im Gefängnis, weil sie für die Abschaffung des Hedschab geworben haben. Alle vier hatten an der Kampagne „Weißer Mittwoch“ mitgewirkt, die die Iranerinnen auffordert, als Protest gegen den staatlichen Kopftuchzwang jeden Mittwoch weiße Hedschabs und weiße Kleidung zu tragen. Laut einer Studie des parlamentarischen Forschungszentrums des Iran (IPRC) aus dem Jahr 2018 sind 70 Prozent der Iranerinnen gegen den Kopftuchzwang….. weiter

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  • Ein Mann in einem kariertem Hemd posiert mit seinen zwei Kindern und Frau vor einer Kathedrale

    Der iranisch-schwedische Arzt Dr. Ahmadreza Djalali ist verschwunden, seitdem ihn die iranischen Behörden am 29. Juli aus dem Teheraner Evin-Gefängnis an einen unbekannten Ort bringen ließen. Er steht unter Druck, neue Verbrechen zu „gestehen“, und wurde mit der Vollstreckung seines Todesurteils bedroht, sollte er dies nicht tun….weiter

  • Laut dem am Montag veröffentlichten Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) ist der Iran mit derzeit 10 inhaftierten Journalistinnen das größte Gefängnis für weibliche Berichterstatterinnen. Reza Moini, Iran-Referent beim internationalen Sekretariat der ROG, sagte, dass die Organisation die UN- Sonderbeauftragte für Menschenrechte im Iran aufgefordert habe, sich umgehend für die Freilassung der Journalistinnen einzusetzen…..weiter

     

  • Bereits in der vergangenen Woche hatten Beschäftigte des größten Schwermaschinenunternehmens im Nahen Osten mehrere Tage lang gegen „Missmanagement“ in ihrem Unternehmen protestiert. Bei HEPCO sind etwa 1.500 Personen beschäftigt. Das Unternehmen steht kurz vor der Pleite…..weiter

  • Eine Frau lächelt in die Kamera.

    Die Arbeitsrechtsaktivistin Sepideh Gholian ist seit dem 23. Juli im Hungerstreik und protestiert damit gegen ihre Haftbedingungen und die Misshandlung ihrer Familie. Ihr Gesundheitszustand hat sich bereits so sehr verschlechtert, dass sie zum Laufen zu schwach ist. Die Anhörung im Verfahren gegen Sepideh Gholian und einen weiteren Arbeitsrechtsaktivisten, Esmail Bakhshi, ist auf den 3. August anberaumt. Die beiden müssen umgehend und bedingungslos freigelassen werden…weiter

  • Der Geheimdienst der Revolutionsgarde spielt seit einigen Jahren im Zusammenhang mit Festnahmen von JournalistInnen und MedienaktivistInnen eine entscheidende Rolle. Unmittelbar nach dem Atomabkommen mit den UN-Vetomächten und Deutschland im Juli 2015 warnte Revolutionsführer Ali Khamenei vor dem „Eindringen der Feinde“ in das politische System und die Gesellschaft des Iran. Im Herbst des Jahres wurden dann mehrere unabhängige JournalistInnen, darunter Issa Saharkhiz, vom Geheimdienst der Revolutionsgarde verhaftet…..weiter

  • In Mai hatte die iranische Rentenversicherung eine Rentenanpassung für die Rentenempfänger*innen angekündigt, deren Renten unter 1,2 Millionen Tuman liegen. Demnach soll ihre Rente auf 1,6 Millionen Tuman, nach dem staatlichen Devisenkurs umgerechnet etwa 394 Euro, steigen. Davon würden 83 Prozent der Rentner*innen profitieren, so der Leiter der Rentenversicherungskasse, Miad Salehi. Derzeit beziehen etwa 1,4 Millionen Menschen im Iran staatliche Rente…..weiter

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  • 894 Literaturschaffende haben die Aufhebung der hohen Strafen gegen drei Mitglieder des iranischen Schriftstellerverbands gefordert. Eine entsprechende Petition wurde am Sonntag auf dem persischsprachigen Nachrichtenportal Human Rights Activists News Agency (HRANA) veröffentlicht. Meinungs- und Versammlungsfreiheit seien Grundrechte, so die VerfasserInnen…….weiter

  • Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will einen Hilfsflug in den Iran schicken. Das teilte die Hilfsorganisation am Mittwoch auf ihrer Webseite mit. Damit sollen dem Iranischen Roten Halbmond 40 aufblasbare Rettungsboote, 40 Außenbordmotoren, Spezialausrüstungen zur Wasserrettung für 80 Helfer und weiteres Rettungsmaterial zur Verfügung gestellt werden. Die Frachtmaschine soll voraussichtlich am Donnerstagabend in Teheran landen….weiter

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  • Die Kleine Anfrage vom 18. Januar 2019 wird damit begründet, dass es im letzten Jahr im Iran immer wieder zu Protestaktionen gekommen sei und weite Teile der iranischen Bevölkerung sich gegen „die  Korruption, die Sonderrolle der Revolutionsgarden und ihres Unternehmenskonglomerats, die wachsende Ungleichheit, die massive Einschränkung von Freiheits- und Menschenrechten, die verheerende ökologische Lage und die Ausgaben für die Unterstützung proiranischer Gruppen im Ausland, u.a. in Syrien“ wehrten: „Dabei wird teilweise auch direkt das System der Islamischen Republik in Frage gestellt.“…..weiter

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  • 21 iranische RechtsanwältInnen haben in einem offenen Brief an die iranische Justiz gefordert, die Foltervorwürfe des Arbeiteraktivisten Ismaeil Bakhshi von einer unabhängigen Stelle untersuchen zu lassen. Der Brief wurde am Dienstag auf der Telegram-Seite des Betriebsrats der Zuckerrohrfabrik Haft-Tapeh veröffentlicht. Es widerspreche internationalen Rechtsnormen, dass der Staatsanwalt von Shoush, der selbst von den Foltervorwürfen betroffen sei, gleichzeitig deren Überprüfung in der Hand habe, so die VerfasserInnen….weiter

  • Die Studentin und Arbeiteraktivistin Sepideh Gholiyan ist am Sonntag gemeinsam mit ihrem Bruder Mehdi Gholiyan in ihrem Elternhaus in der südwestiranischen Stadt Ahwaz erneut festgenommen worden. Das meldete Gholiyans Rechtsanwalt Jamal Heidari per Twitter. Demnach sollen die Sicherheitsbeamten keinen Haftbefehl vorgezeigt und bei der Verhaftung Gewalt angewendet haben. Es ist das zweite Mal innerhalb von drei Monaten, dass Sepideh Gholiyan festgenommen wird….weiter

  •  Neun der Gefangenen seien unter ungeklärten Umständen gestorben, Hunderte von ihnen ausgepeitscht….weiter

  • https://www.facebook.com/iranihamburg.madarane/posts/2123199614369996

  • In den vergangenen zwei Wochen sind in der iranischen Provinz Kurdistan neun Umweltaktivisten festgenommen worden, einige von ihnen an ihren Arbeitsplätzen und unter Anwendung von Gewalt.Kurdistan Human Rights  Network berichtet, dass Sicherheitsbeamte den Festgenommenen Stoffbeutel über den Kopf gezogen und sie in Autos gezogen hätten…..weiter

  • Am Sonntag ist die Leiche von Zahra Navidpour nahe dem Haus ihrer Eltern in der Stadt Malekan in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan aufgefunden worden. Das meldete das persischsprachige Nachrichtenportal Human Rights Activists News Agency (HRANA). Wie es zu dem Tod der 28-Jährigen kam, ist bislang unklar…..weiter

  • Sepideh Ghailan, eine Kollegin des Zuckerrohrarbeiters Esmaeil Bakhshi, hat bestätigt, dass ihr ehemaliger Mitgefangener und Kollege im Gefängnis gefoltert worden sei. „Während unserer Haft habe ich gesehen, wie er bei einem Verhör gefoltert und schwer beleidigt wurde“, schrieb Ghailan am Mittwoch auf Twitter. Auch sie sei mit einem Kabel ausgepeitscht worden. Schlimmer als die körperliche Misshandlung seien aber die psychischen und sexuellen Beleidigungen im Gefängnis, so Ghailan weiter….weiter

  • Anfang Dezember berichtete Bakhshi auf seinem Instagram-Profil über massive psychische und körperliche Folter im Gefängnis. „Ich wurde verbal ständig erniedrigt und geschlagen“, so Bakhshi. Er sei traumatisiert und müsse seit seiner Freilassung Medikamente nehmen, um die „psychischen Attacken“ ertragen zu können. Er wolle den Informationsminister bei einer öffentlichen Debatte gerne fragen, ob Gefangene laut islamischem Recht gefoltert werden dürften, so Bakhshi weiter…..weiter


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